Es ist unglaublich Flair-Comps LIVE zu sehen. Hat man endlich eines LIVE gesehen, so sind die Videos im Internet dagegen eher ein trauriger Trost. Es bleibt jemanden aber ja auch keine weitere Alternative übrig, sodass wir dann doch froh über jedes ins Netz gestellte Video sind. Dank Chico Garcia   werden einige bedeutende Flairbartending competitions live im Internet übertragen. Gestern wurde BEST IN THE WEST 2008 live im Internet übertragen. Da der ein oder andere nicht kurz mal nach Las Vegas fliegen kann, ist das eine gute Möglichkeit und vor allem eine gute Idee. Hat man jedoch etwas Geduld, wird ohnehin mit großer Wahrscheinlichkeit früher oder später das gewünschte Videomaterial im Netz auftauchen. Der bittere Beigeschmak dieser guten Idee ist der damit verbundene Kostenaufwand von 9.99 $. Â
In der heutigen MOPO-Ausgabe ist ein Artikel erschienen, der davon berichtet, dass in einer Lagerhalle in Marienthal vom Zoll stattliche 8600 Liter gepanschten Sprits sichergestellt wurde. Der Alkohol befand sich in “völlig verdreckten” 60-Liter Kanistern, in denen laut Etikett vorher Bateriewasser enthalten war. Der Fusel wurde mit einem Gartenschlauch in Vodka-Flaschen mit den Markennamen Absolut, Finlandia, Smirnoff und Mustang abgefüllt. In der Mischung waren u.a. enthalten Leistungswasser, Essig, Zucker und Aromenkonzentrat. Es wurde aber nicht ausschließlich Vodka abgefüllt. Zudem standen ca. 15.000 leere Flaschen zum Abfüllen bereit. Unklar ist allerdings, wie lange schon diese illegalen Geschäfte laufen. Die Flaschen sollen angeblich über einen unklaren Zeitraum unter dem Ladentich verkauft worden sein. Der Zoll warnt nun dass heftige gesundheitliche Schäden bei einem Konsum zu erwarten sein könnten.
Es ist wirklich eine große Schande dass die gesamte Barkultur unter einem gewissen Einfluss von solchen illegalen Machenschaften steht. Denn unklar ist, wieviel und ob möglicherweise auch Gastronomen solchen Spirituosen verwendet haben, um ungewöhnliche Happy Hour-Preise anbieten zu können. Neben den erheblichen gesundheitlichen Schäden ist doch festzustellen, dass solche Skandale an der Bedeutung der feinen Drinks ankratzen, die mit viel Leidenschft und Überzeugung hergestellt werden. Wir hoffen sehr, dass zumindest Gastronomen klar sein sollte, dass es keine schlimmere Stelle gibt, an der gespart werden könnte. Schande ist somit nicht lediglich die Herstellung, sondern ebenso der wissentliche Kauf von solchen Erzeugnissen. Jedermann kann mit Betätigung seines Verstandes solchen Gefahren vorbeugen, wenn z.B. das Angebot besser ist, als es in Wirklichkeit sein kann (z.B. 1 l Absolut für 4 €).
In der letzten Ausgabe der “Prinz” wurden einige Bars unter dem Titel “Schöne neue Bar Juwelen” vorgestellt. Einige lesenswerte vorstellungn mit einigen Fotos. Interessant, aber leider liegt der Schwerpunkt bei der Beschreibung auf das Ambiente. Auf die Drinks, das Niveau auf dem sie zubereitet werden o.ä. wird nicht eingegangen. Die einzelnen Berichte zu den Bars könnt ihr unter http://hamburg.prinz.de/gastro/uebersicht/303484,1,Article,Schne%20neue%20BarJuwelen.html lesen.
Der Beruf der Bartender ist hauptsächlich männerdominiert. Diese Tatsache gilt für den Bereich “Flairbartender” umso stärker. Aber es ist nicht so dass die Frauen die Leidenschaft des Bartendings noch nicht entdeckt haben. Im klassischen Bereich gibt es viele ausgezeichnete Barmaids. Die Frauen sind im kommen, und das nicht nur in freien Wirtschaft. Rene, eine junge Dame aus der bekannten Mafia Bar ist in dem unterem Video bei den Roadhouse World Finals 2007 zu sehen. Bei der Beurteilung ihrer Fähigkeiten sollte nicht darauf abgestellt werden, dass sie eine mutige Frau ist die sich ihren Platz in einer männerdominierten Welt behauptet, sondern vielmehr auf die Tatsache, dass sie einen faszinierenden Flair drauf hat, mit dem es ihr selbst bei der berüchtigten Roadhouse Competition gelingt ins Finale einzuziehen. Wir freuen uns sehr über den Fleiss und den Einsatz dieser jungen Dame.
Am 17. und 18. April ist es wieder soweit. Dann findet nämlich in Moskau die berühmte “Barstars” Competition statt. Wir sind vor allem sehr gespannt auf das Videomaterial was uns erwarten wird. In diesem Video ist Sebastien Oguic zu sehen auf den Barstars 2007. Leider hatte er hier einige Drops, aber dennoch ist sein einmaliger Flairstyle zu erkennen, der auch kennzeichnend für die französische Flaircommunity ist.
AREA 51 nennt sich der neue Zusammenschluss von einigen namenhaften Flairbartendern. Behnam Gerami, Vache Manoukian, Tom Alley, Dario Doimo, Justin Keane und Vladymyr Buryanov haben sich nicht zusammengeschlossen, weil sie gemeinsam mit einem Ufo ein Mai Tai getrunken haben. Vielmehr ist der Name dadurch entstanden, dass sie gemeinsam für eine Competition im Garten einer der Jungs trainierten. Einer von ihnen hat verzweifelt versucht mit seinem Handy zu telefonieren, was jedoch einfach mangels Netzabdeckung nicht klappen wollte. Da sagte er dann “das ist ja hier wie area 51″. Seit dem sind sie area51. Es soll dieses jahr noch unter dem gleichen Namen ein sehr interessantes Flairvideo erscheinen. Die Namen der Flairbartender lassen die Erwartungen hoch sein.Â
Das am 01. Januar 2008 in Kraft getretene sog. “Passivraucherschutzgesetz” hat bereits 2007 um viel Aufsehen gesorgt. Dem Gesetz zugrunde liegendem Ziel, die Menschen vor den, durch das Passivrauchen bedingten gesundheitlichen Gefahren zu schützen, kann teilweise mit dem Gesetz auch verwirklicht werden. Was für Auswirkungen das für die Gastronomen haben wird, kann nur teilweise beantwortet werden: Jubilierende Nichtraucher auf der einen Seite und schmachtende Qualmer auf der anderen Seite. Das muss aber nicht so sein. Viele Raucher, die sich vorher ihr Bier, ihren Kaffee, u.ä. nicht ohne eine Zigartette vorstellen konnten, begrüßen teilweise ebenfalls das Gesetz. Zum Rauchen wird dann gegebenenfalls vor die Tür gegangen. Die Luft ist sauberer und außedem haben viele Gastronomen für ihre Raucher sogar einen Raucherbereich eingerichtet. Mittelfristig, wenn sich die Menschen an den neuen Bedingungen gewöhnt haben, müssten spürbare Umsatzeinbußen daher verneint werden. Zumal es auch in anderen Staaten schon länger klappt. Studien haben gezeigt, dass Menschen sogar mehr konsumieren wenn sie nicht mehr rauchen können. Allerdings gibt so vielerlei Studien über so ziemlich alles. Feststeht jedoch, dass
“das Lungenkarzinom in Deutschland unter den Tumoren die mit Abstand häufigste Todesursache ist: Im Jahr 2003 starben daran 39.286 Menschen (28.652 Männer und 10.634 Frauen).” Schon deshalb ist die Meinung derjenigen, die kopfschüttlend über die Entwicklung teilweise ihre Frust an dem Bartender oder der Servicekraft auslassen, nicht vertretbar. Andererseits sind auch viele wiederum der Meinung, dass zumindest in Bars und Kneipen rauchen erlaubt sein sollte. Eine solche Ungleichbehandlung würde aber bedeuten, dass der Zweck des Gesetzes gänzlich leer laufen würde. Etwas fragwürdig ist allerdings die Anwendbarkeit des Gesetzes auf Vereine u.ä.  Â
Jonglage wird vielfach auch in Shows von Flairbartendern eingesetzt. Ursprünglich wurde sie aber bekanntlich nicht von Flairbartendern erfunden. Gleich ob es Fußballer, Flairbartender oder andere Artisten sind, es ist erstaunlich, dass es immer wieder etwas ist, was das Publikum begeistern kann. Der Jonglage mit Flaschen sind aufgrund des Inhalts gewisse Grenzen gesetzt, allerdings ist es bemerkenswert, dass sich die Jonglage auch bei den Flairbartendern stetig weiterentwickelt.