Interview mit Marcel Giger
 Marcel Giger, der ehemalige Betreiber der Bar “Floor Club” (Zürich/Schweiz) war so freundlich mit uns ein kurzes Interview zu machen. Die meisten kennen ihn als sehr zugänglichen und kompetenten Kollegen, der schon länger dabei ist. Es ist ihm gelungen eine sehr erfolgreiche Flairbartending-Competition auf die Beine zu stellen, die dieses Jahr zum vierten mal stattfinden wird, die legendäre Flaircracks Competition. Vermutlich hat diese Competition deshalb einen so guten Ruf bekommen, weil Marcel selbst Flair Bartender ist und genau weiß, worauf es ankommt.
1. Marcel, sind die Regelwerke von competitons heutzutage noch zeitgemäß? Denn Kriterien wie “Originality” oder “difficulty” sind doch heutzutage dermaßen miteinander verzahnt, dass eine differenzierte Bewertung teilweise schwierig wird, oder?
 Man sieht doch relativ schnell ob jemand einen neuen Stil bringt, oder er eine Kopie der anderen ist. Der Schwierigkeitsgrad ist nicht immer leicht abzuschätzen, da oft schwere Tricks leicht ausschauen, und man gar nicht merkt wie viel dahinter steckt. Wichtig ist jedoch, dass sich die Jury vir dem Wettkampf abspricht und ein jedes Jurymitglied den Teilnehmer gleich bewertet. Egal wie er heisst und wer er ist.
2. Wird die Nachfrage nach Flairbartender zukünftig weiter steigen ?
Flairtending ist ein wachsender Sport, und nicht nur die Möglichkeiten der Tricks steigen, sondern auch die Bekanntheit, dass es Flairtending gibt. Ich sehe eine gute zukunft der Flairtender vorraus.
3. In der heutigen Zeit, in der durch Facebook etc. ein weltweites und schnelles Netzwerk entstanden ist, haben Organisationen wie die FBA oder der WFA an Bedeutung verloren ?
Sei es IBA, FBA oder WFA, wir brauchen Organisationen, welche einen Zusammenhalt bieten, Maßstäbe setzen und auch Wettkämpfe organisieren. Mit etwas plaudern ist nichts getan…smile
4. Wäre es möglich eine erfolgreiche Competiton ohne Preisgeld zu veranstalten ?
Ich denke es ist durchaus möglich, man bedenke jedoch auch die Auslagen welche die Teilnehmer jeweils haben, Reise, Hotel, Essen.
5. Kannst du uns bitte noch einige mainfacts und Highlights der diesjährigen Flaircracks-Competiton mitteilen?
Die diesjährige Flaircracks comp. findet in einer neuen Location in der City von Zürich statt (www.escherwyss.com), da ich den Floor Club verkauft habe. Wir haben wiederum einen großen vom publikum zugänglichen Einwärmraum. Eine neue große Bühne mit bester Sicht auf das Publikum! Was will man mehr!
Danke dir vielmals für das Interview. Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg.
Auch dir alles Gute und vielen Dank. Marcel.
Weitere Informationen auf www.flaircracks.ch
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In unserem nächsten Interview wollen wir den 27 Jahre jungen Tony Oliviero vorstellen, der zusammen mit Goerkem Harp, Riffat Khan und Maximilian Roth die 4Flair-Crew bildet. Die Crew gibt es erst seit knapp einem Jahr, sodass sie zwar ziemlich jung ist, doch durch das Engagement seitens der Jungs, keineswegs mehr unbekannt ist. Das Tätigkeitsfeld der 4Fair-Crew umfasst die Wahrnehmung von Buchungen für diverse Veranstaltungen, das Anbieten von Flairbartending-Workshops, bis hin zum Veranstalten eigener monatlicher Competitions. Damit aber noch nicht genug, denn zusätzlich arbeitet jeder der Jungs noch in einer Bar und sie alle nehmen an zahlreichen Competitions teil, sodass damit auch noch ein gewisser Zeitaufwand an Training einhergeht. Ein Teil des Geldes, was sie mit 4Flair verdienen verwenden sie für die Kosten, die mit der Teilnahme an Competitions entstehen. Die Jungs haben sich feste Ziele gesetzt und sind bemüht die eigenen Ideen weiter auszubauen. Die 4Flair - Crew ist dabei weiterhin bodenständig geblieben, „
Tony: Jedem Flairbartender ist es selbst überlassen ob er an Competitions teilnimmt oder nicht. Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen, dass es mich sehr viel weiter gebracht hat. Ich reise sehr viel, man lernt andere Kulturen kennen und man kann sich mit Gleichgesinnten aus aller Welt unterhalten. Da Flair eine Sportart ist und wie jeder weiß das es beim Sport immer Konkurrenz gibt, würde es ohne Competitions keine Konkurrenz geben und somit auch keinen Weltmeister. Also für mich ein MUSS, denkt darüber nach 






Tom “dangerous” Dyer, alias “the professor” is one of the most successful flairbartenders in the world at the time. He is 25 yrs. old, 1,93 m tall, lives in London/UK and maybe is truly “genetically modified to flair”. He won a lot of competitions all over the world. It´s a great pleasure Tom Dyer answered the questions.
Behnam Gerami lives in Las Vegas and works at the Rio Casino in the I- Bar. He is an active flairbartender since 10 years. He is known as someone who is competing a lot and making the finals of some of the biggest flair competitions in the world. It´s a great pleasure that Behnam Gerami answered the questions.